Schloss Ebersberg info Schloss Ebersberg

Auf dem Kultur- Landschaftsweg rund um Auenwald

Als Ausgangspunkt der Wanderung bietet sich sowohl der Wanderparkplatz Ebersberg
als auch der Parkplatz Am Asang an, der dieser Tourenbeschreibung zugrunde liegt.

    Startpunkt und Ziel  der Wanderung ist der Parkplatz      
am Sportzentrum in der Straße "Am Asang" im Auenwalder Info Teilort Hohnweiler.

Streckenlänge:      ca. 6,9 km         Gehzeit:      ca. 3 Stunden 10 min.

Aufstiegsleistung:    ca. 290 Höhenmeter
Abstiegsleistung:     ca. 290 Höhenmeter

die tour:  - 12/2015 -   ⇒ Tourenkarte zum drucken

Kultur- Landschaftsweg Auenwald Dieser Wegweiser führt durch die Auenwalder Kultur–Landschaft. Schautafeln entlang des Weges erzählen interessante und unterhaltsame Geschichten über "Land(-schaft) und Leute". Themenschwerpunkte sind: Flora, Fauna und Lebensräume, Schloss Ebersberg, Wald, Wasser, Landwirtschaft & Weinbau, Geologie, Alte Wege und Technikgeschichte. Der genaue Streckenverlauf ist auf den Eingangstafeln an den Parkplätzen "Am Asang" und am Rast- und Spielplatz "Schloss Ebersberg" erklärt. Ein Flyer stet hier als pdf zum Download zur Verfügung.        unterhalb Schloss Ebersberg





Die Wanderung startet am Parkplatz beim Sportzentrum in Hohnweiler. Von hier gehen wir an der Lambachpumpe nach rechts, entlang der Straße "Am Asang" zur Forststraße, in die wir links einbiegen. Nach 70 m geradeaus in die Hirschgasse und an deren Ende auf dem Feldweg links und nach wenigen Metern, bei der Schautafel (Nr. 9) wieder rechts ab. An einem Wiesenhang steigt der Weg etwas an, führt dann auf dem Blumackerweg geradewegs hinunter nach Däfern. Im Ort gehen wir halblinks auf der Dorfstraße Richtung Ortszentrum, am Rondell leicht rechts haltend, dann nach 70 m rechts ab in die Waldstraße. Wir überqueren den Däfernbach und verlassen den Auenwalder Teilort im Süden. Der ansteigende Weg führt an der Schautafel (Nr. 8) vorbei, hinauf Richtung Wald. Rückblickend breitet sich das liebliche Däferer Tal unter uns aus, begrenzt vom Ebersberg mit dem Ebersberger Schloss. Wir erreichen den Waldrand an der sogenannten Teufelshalde und gehen geradewegs im Wald weiter bergauf. Nach ca. 120 m schwenkt der Waldweg nach links und steuert hangquerend relativ eben auf die nächste Schautafel (Nr. 7) zu. Ein kurzes Stück weiter münden wir bei der Schautafel Nr. 6, nahe einer restaurierten Lambachpumpe auf einen befestigten Forstweg. Wir folgen nun dem Forstweg nach links. In einer großen Schleife geht´s um die Klinge des Brucher Baches herum bevor wir den Waldrand bei einem Brunnen erreichen. Hier befindet sich die nächste Schautafel (Nr. 5), die das heimische Wild zum Thema hat. Unsere Wanderung führt nun am Waldrand entlang, hinunter an den von Schwarzerlen gesäumten Zehentbach. Schautafel Nr. 4 beschreibt die Ökologie der Fliesgewässer im Zusammenhang mit den Renaturierungsmaßnahmen am Zehentbach. An der nächsten Wegkreuzung verlassen wir die Auenlandschaft und gehen geradeaus bergauf. Durch Streuobstwiesen geht es auf den Waldrand zu, der Weg führt ein kurzes Stück durch den Wald an einem Naturdenkmal vorbei. Die Schautafel Nr. 3 hat die Entstehung einer Kalksinterquelle, wie sie hier zu Tage tritt - zum Thema. Nach Waldaustritt streicht der Blick über Däfern hinweg ins Weissacher Tal. Zwischen Wald und Wiesen geht es bergauf, dann wechselt die Topographie: wir befinden uns inmitten der Weinberge. Zahlreiche Trockenmauern an den Hängen des Ebersberges sind Zeugnisse des bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts stark verbreiteten Weinbaues, auf Schautafel Nr. 2 wird die Bedeutung der Trockenmauern als besonders schützenswerten Lebensraum aufmerksam gemacht. Schautafel Nr. 1 geht auf die einstige Bedeutung und Ausdehnung der Wengert in früheren Zeiten ein. Oberhalb der Wengert hat man eine schöne Aussicht über die Backnanger Bucht. Etwas weiter voraus sehen wir auch schon unser Ziel, das Schloss Ebersberg. Wir gehen auf dem Teersträßchen rechts weiter und zuletzt einen schmalen Fußweg hinauf an den Wanderparkplatz Ebersberg mit Grillstelle und Spielplatz. Hier wird auf der Schautafel Nr. 15 die schwierige Wasserversorgung der ehemaligen Festung erläutert. Auf dem Schloßweg gehen wir nun links hinauf zum Schloss. Schautafel Nr. 14 beschreibt die Geschichte der einstigen Ritterburg und deren Wandlung bis zur heutigen Zeit. Bei geöffnetem Eingangstor können Schloßhof und Zwinger betreten und besichtigt werden. Am Westturm hat man eine weitreichende Aussicht über Ebersberg zur Backnanger Bucht und weit darüber hinaus. Wir begeben uns jetzt auf den Abstieg nach Ebersberg. Der, mit dem Albvereinszeichen blaues Kreuz markierte Weg führt unterhalb des Schlosses entlang, vorbei an Schautafel Nr. 13 und auf dem Stäffelesweg über viele Sandsteinstufen, vorbei an der Schautafel Nr. 12 und nach langem Abstieg hinunter in den Ort. Der Stäffelesweg endet in der "Hohlgasse". Hier gehen wir noch ein Stück bergab und gehen dann auf der Bergstraße links bergauf. Die Bergstraße verlassen wir nach ca. 190 m, indem wir rechts in das "Kirchbergsträßle" und gleich wieder links auf den namenlosen Weg abbiegen. Dem, oberhalb der letzten Häuserreihe von Lippoldsweiler am Hang entlangführenden Sträßchen folgen wir - vorbei an Schautafel Nr. 11 - etwa 500 m bis zur Schautafel Nr. 10. Von hier gehen wir rechts hinunter und kehren so nach rund 500 m an unseren Ausgangspunkt am Parkplatz "Am Asang" zurück.

Einkehrmöglichkeiten :      hier gehts nach oben          Landgasthof Waldhorn Info in Däfern.