Zufallhütte

Von der Enzianhütte zur Zufallhütte und zur Martellerhütte

info info

Lage:   Zufallhütte Info und Marteller Hütte Info liegen oberhalb
des Talabschlusses des Martelltales Info im Nationalpark Stilfserjoch. Info

    Startpunkt und Ziel  der Wanderung ist der gebührenpflichtige Parkplatz an der Enzianhütte. Info Hier endet die öffentliche Zufahrtsstraße.

Während der Sommermonate wird der Haltepunkt an der Enzianhütte
vom Linienbus (Linie 262) Info von Schlanders über Martell Dorf angefahren.

Streckenlänge:     ca. 9,2 km         Gehzeit:      ca. 4 Stunden 30 min.

Aufstiegsleistung:    ca. 575 Höhenmeter
Abstiegsleistung:     ca. 575 Höhenmeter

die tour:  - 07/2010 -   ⇒ Tourenkarte zum drucken

Diese Hochgebirgstour führt uns zur faszinierenden Gletscherwelt
am Fuße des Monte Cevedale (3.763 m) im hintersten Martelltal.

an der Martellerhütte







Die Wanderung beginnt am Parkplatz bei der Enzianhütte, am Ende der befahrbaren Strasse im Martelltal. Von hier führt der Weg Nº 151 zunächst steil bergauf, dann folgt ein flacher Wegabschnitt bevor es kurz vor der Zufallhütte nochmals steil ansteigt. Die Zufallhütte, die in weniger als einer Stunde erreicht werden kann liegt hier auf einem ausgedehnten Felsplateau.               
Über eine schroffe, steile Felsstufe steigen wir abermals hinauf. Wir können das tosen und zischen des Zufall Wasserfalles, von dem die Zufallhütte ihren Namen hat, bis hierher hören. An der gegenüber aufragenden Steilwand sehen wir die Wassermassen 200 m in die Tiefe stürzen. Wir erreichen das Hochtal und können nun eine Weile auf ebener Strecke etwas entspannter gehen. Auf einem Steindamm wechseln wir auf die andere Seite des Gebirgstales. Die Talsperre wurde 1892/93 gegen die häufig auftretenden Gletscherseeausbrüche erbaut, die in den ver-gangenen Jahrhunderten im Martelltal immer wieder zu verheerenden Flutkatastrophen geführt hatten. Auf mysteriöse Weise verschwindet der Plimabach auf der einen Seite des Dammes in einer Karsthöhle um gegenüber seinen Lauf, wild tobend in einer engen Klamm fortzusetzen.               
Gemächlich wandern wir entlang des flachen Hochtales aufwärts. Eine Landschaft wie im Bilderbuch erstreckt sich vor uns und über uns. Die Schmelzwasser der Gletscher vereinen sich zu reißenden Flüssen, die wild entschlossen alles fortschwemmen was sich ihnen in den Weg stellt. Eine Steilwand und 250 Höhenmeter trennen uns noch von unserem Tagesziel, der Marteller Hütte. Sehr mühsam ist der Aufstieg, doch ein fantastischer Ausblick entschädigt uns für die Mühen. Da ist sie nun, die Marteller Hütte auf 2.610 m. Ein beeindruckendes Panorama und die Gletscher zum greifen nah lassen uns die Strapazen des Aufstieges schnell vergessen.               
Rückkehr auf dem selben Weg                                           Einkehrmöglichkeiten :      hier gehts nach oben       Zufallhütte Info   Marteller Hütte Info   Enzianhütte. Info